Damen – SG Rohr/Pavelsbach 22:15 (11:7)

Zweiter Sieg im zweiten Spiel für die SG Naabtal

Am Samstag, den 12.10.19, durften die Damen der SG Naabtal die Handballerinnen von der SG Rohr/Pavelsbach in Burglengenfeld begrüßen. Obwohl die Gäste bereits zwei Spiele verloren und die heimischen Mädels ein Spiel gewonnen hatten, machte Spielertrainerin Kerstin Weh vor dem Spiel in der Kabine deutlich, dass es trotzdem ein hartes Spiel werden kann. Die Spielweise der Gegner war keinem wirklich bekannt und so setzte man sich zum Ziel, über Konter und zweite Welle das Spiel unter Kontrolle zu bringen.

In den ersten Minuten passierte dann genau das, wovor in der Kabine gewarnt worden war. Die Gäste gingen mit einem Tor in Führung und die Naabtalerinnen fanden nicht richtig ins Spiel. Fehlwürfe und Ballverluste führten dazu, dass man erst nach sieben Minuten das erste Tor auf heimischer Seite erzielen konnte. Nur schleppend ging die Partie voran und nach 15 Minuten hieß es erst 4:3 für die Heimmannschaft. Man konnte dann noch drei Tore in Folge machen, ehe die Gäste beim Stand von 7:3 das Team-Time-Out nahmen. In der Auszeit machte man sich klar, dass dieses Spiel so nicht weiterlaufen konnte. Bis zur Halbzeit verbesserte sich die Leistung zumindest dahingehend, dass man den Vorsprung halten konnte und mit einem Spielstand von 11:7 in die Pause gehen durfte.

Man hoffte, in der zweiten Halbzeit mehr Schwung und Elan in das Spiel zu bringen. Die Gäste schafften zwar nicht mehr, als einen Vier-Tore-Abstand zu erreichen, aber trotzdem war man auf der Heimseite mit dem Spiel nicht zufrieden. Immer wieder führten Ballverluste, Fehlwürfe und Zwei-Minuten-Strafen dazu, dass das Spiel unterbrochen wurde und nur stockend vorankam. Die Gäste nutzten diese Schwäche der Naabtalmädels und kamen ein ums andere Mal zum Torerfolg über Konterchancen. Mit viel Kraftaufwand galt es diese Fehler wieder auszugleichen. Torfrau Annika Senger rettete die Mannschaft viele Male, sodass der Torabstand gehalten werden konnte. Letzten Endes konnte man den Sieg nach Hause tragen, trotzdem war niemand zufrieden, weil jedes Teammitglied wusste, dass man eine viel bessere Leistung hätte zeigen können. Trainerin Kerstin Weh betonte, dass das Spiel abgehakt werden und nach vorne geschaut werden müsse. In den nächsten Spielen gilt es, die Trefferquote zu erhöhen und den Spaß am Spiel wieder zu finden.

„Das war wirklich nicht unser bestes Spiel“, so Weh, „aber am Ende haben wir dennoch sehr deutlich gewonnen. Das darf man bei all der Kritik nicht vergessen!“

Senger (Tor), Spitzner V. (3), Schell, Hornauer, Stopfer, Weh (9/4), Schneeberger, Spitzner L. (2), Meisel, Böhm (1), Zenger, Schiessl (7)